Dienstag, 12. Juni 2018

sizilianisches Verderben

#93 Rezension zu "sizilianisches Verderben" von Ann Baiano


Bild von Amazon

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag 
  • ISBN-13: 978-3442205417

✭✭✭✭✰



Dieses kleine Schmuckstück, habe ich vom Blogger-Portal als Rezensionsexemplar erhalten, vielen lieben Dank dafür.

Cover:

Das Cover ist wunderschön! Das hat mir sofort zugesagt. Ich liebe ja so Altstadtbilder... auf Sizilien war ich persönlich nun noch nicht, aber ich war in der Toskana und das hat mir auch so sehr gefallen, diese Gemäuer, einfach ein Traum.

Klappentext:

Der Journalist Luca Santangelo recherchiert in einem Kloster mitten in Palermo. Einst war es berühmt, jetzt leben hier nur noch drei betagte Nonnen. Als eine von ihnen zusammenbricht, wird Luca misstrauisch – sie scheint keines natürlichen Todes gestorben zu sein. Will jemand die Schwestern beseitigen, um an die wertvollen Schätze des Klosters zu kommen? Geht es um etwas Persönliches? Während Luca noch das wahre Motiv sucht, ereignet sich ein weiterer Mord. Lucas Freundin Ada stößt währenddessen in der Bibliothek des Klosters auf ein altes Tagebuch, dem eine junge Nonne die Geschichte um eine große Liebe anvertraut hat, um falsche Versprechen und bittere Rache …

Meine Meinung:

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Am Anfang war es noch recht schleppend und die Spannung ließ auf sich warten. Mir hatte zu Beginn die Handlung in der Vergangenheit um Lili besser gefallen, aber als die Geschichte dann auch in der Gegenwart richtig in Fahrt kam, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 
Es war sehr interessant zwei Geschichten in einem Buch zu haben, die im ersten Blick nicht viel miteinander zutun hatten, aber irgendwie eben doch und am Ende zusammenflossen und auch Ereignisse aus der Vergangenheit mit aufgenommen wurden. 

Die Story um das Kloster ist sehr mysteriös.. und total krass. Man kann sich das gar nicht vorstellen so abgeschieden zu leben und die Klausur einzuhalten. Und mir tat Lili so leid, dass sie mehr oder weniger von ihrer Mutter verstoßen wurde. Nur ihr Vater hielt zu ihr und hat seine Beziehungen spielen lassen, dass Lili noch einigermaßen Freiheiten im Kloster hatte und ein gutes Leben. Da merkt man wieder die Liebe zu den Töchtern :) ein Vater würde auch alles dafür tun, dass es mir gut ginge. 

Über Ada musste ich auch öfter schmunzeln, gerade als sie das Diebesgut aus dem Kloster aufgedeckt hatte :D haha... wegen einem Buch solch ein Drama zu machen.. ok es war ein Tagebuch, aber trotzdem. Ich habe mich köstlich amüsiert. 

Fazit:

Alles in allem ein fantastischer Thriller, aber da es am Anfang recht schleppend ging, ziehe ich einen Punkt ab - das macht dann also 4 von 5 Sternen und eine absolute Kaufempfehlung.  

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