Montag, 30. April 2018

Reise nach Orkney

#88 Rezension zu "Reise nach Orkney" von Amy Sackville


Bild von Amazon


  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: btb Verlag 
  • ISBN-13: 978-3442715992

✮✰✰✰✰


Ich möchte mich erst einmal beim Blogger-Protal dafür bedanken, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 

Cover:

Das Cover finde ich traumhaft schön - es war der Anlass für mich, dass ich es mir genauer ansah. Der Klappentext hat mich dann dazu veranlasst, dass ich das Buch angefragt habe. 

Klappentext:

Auf einer der kleinsten und einsamsten Inseln in Orkney, einem Archipel nordöstlich von Schottland, verbringt ein ungleiches Paar seine Flitterwochen: Richard ist ein angesehener Literaturprofessor, seine Braut war seine begabteste Studentin und ist vierzig Jahre jünger als er. Sie hat sich diese Reise in den Norden gewünscht ... Traumhaft, atmosphärisch, poetisch erzählt die britische Autorin Amy Sackville diese Geschichte einer Obsession, in der die entrückte, zauberische Landschaft, die Farben und Elemente von Orkney eine ebenso große Rolle spielen wie die beiden ungleichen Liebenden.

Meine Meinung:

Besonders gefallen hatte mir, dass ich mich literarisch wieder in eine neue Region, bzw. an einen neuen Ort lesen kann. Orkney sagte mir auch absolut nichts, nördlich von Schottland, bzw generell in Schottland war ich literarisch noch gar nicht.

Anfangs war ich ganz heiß auf das Buch, der Klappentext war so spannend, ich habe mich richtig gefreut, als ich es nach Hause geliefert bekam. 
Und dann habe ich angefangen zu lesen und las weiter und weiter und dachte WTF??? Mal davon abgesehen, dass das Paar wirklich krass verschieden ist - was ja aber cool gemacht ist - war das Buch mehr als langweilig. Ich hatte die gesamte Zeit das Gefühl, als hätte das  Buch eigentlich keine Handlung, ich wusste teils nicht was passiert war. Und dann habe ich so über das Gelesene nachgedacht und ja.. es war tatsächlich nichts passiert.

Das Buch spielt in einem Zeitraum von 2 Wochen. Die Kapitel sind in Tagen aufgeteilt. Die Handlung beginnt im Endeffekt nach der Hochzeit des ungleichen Paars - die Reise nach Orkney ist die Hochzeitsreise. Eigentlich eine voll schöne Idee, aber für mich total mies umgesetzt. Sie ist mehr oder weniger eine Einbrödlerin und mehr als naiv. Wenn der Professor so zurück geblickt hat und die Geschichte erzählte, kam sie mir sehr naiv vor. 
Sie spricht kaum bis gar nicht von ihrem Vater bzw. generell über ihre Vergangenheit - jedoch schläft sie sehr unruhig und träumt ständig ein Müll. Ich habe den Zusammenhang kaum verstanden. Gut sie kann nicht schwimmen, aber das ist so ein Drama, dass man träumt sie ertrinkt oder unter Wasser gezogen wird. Und komische Geschichten erzählt sie.. also das war einfach nur blöd und hat überhaupt keinen Spaß gemacht zu lesen.

Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Ich habe es zwar durchgelesen, da es ja nicht so dick war, aber ich habe immer mal wieder überlegt ob ich es nicht doch abbreche. Und das ist für mich schon der Tod eines Buches, wenn ich überlege es abzubrechen.

Fazit:

Ich würde mal sagen das Buch ist durchgefallen.. da kann ich nur noch für das Cover einen Stern vergeben - ergibt laut Adam Riese 1 von 5 Sternen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen