Dienstag, 26. September 2017

TOT

#54 Rezension zu "TOT" von Rob Blackland





Taschenbuch: 323 Seiten

Verlag: Independently published

ISBN-13: 978-1521138366


✮✮✩✩✩



Gute Idee, aber in meinen Augen nicht gut umgesetzt.



Cover:



Das Cover finde ich grandios. Und zusammen mit dem Klappentext auch der Grund, wieso es überhaupt mein Interesse geweckt hat.

Das Cover spiegelt den Titel absolut wider. Der Grabstein im Vordergrund ist vollkommen ausreichend, um das Interesse am Buch zu wecken.



Klappentext:



Das Leben ist ein ewiger Kampf. Tag für Tag. Die Zeit zieht vorbei ohne, dass man sie spürt. Rick kann nicht mehr und beschließt, diesem tristen Dasein ein Ende zu setzen. Das Arbeitsleben, der Alltag und das politische System zwingen ihn in die Knie. Die Sehnsucht nach dem Tod ist größer als alles andere. An einem Ort, den er noch aus seiner Kindheit kennt, führt er seine Tat aus. Doch es kommt alles anders, als er es sich vorstellt. Er taucht ein in eine neue Welt, die nicht zu beschreiben ist. Die Vorstellung, was nach dem Tod mit der Seele geschieht, zeigt sich dort in einer ungeheuerlichen Form. Auf Rick wartet das Grauen von seiner widerwärtigsten Seite. Ihm werden Dinge offenbart, die alles Erdenkliche in den Schatten stellen. Weitere Menschen überschreiten diese Schwelle, die ihnen zeigt, dass es noch lange nicht vorbei ist.



Meinung/Inhalt:



Ich habe das Buch nach mehreren Versuchen und Quälerei dann schlussendlich abgebrochen.

Zum einen, hat das Buch keine Kapitel, was ich im ersten Moment nicht schlimm fand. Doch beim Lesen, war es doch spürbar, dass Absätze nicht ausreichend sind. Da es um mehrere Charaktere geht, hätte man wenigstens den einzelnen Charakter als Kapitel kennzeichnen können. Es war dann doch teils verwirrend.

Auch sind sehr viele Fehler enthalten, die auf Dauer störend sind. Ich hatte auch teilweise das Gefühl, dass in den Zeiten gesprungen wurde… Entweder man schreibt komplett im Präsens, oder eben im Präteritum.

Die Idee, ein Buch über das Leben nach dem Tod zu schreiben, finde ich super. Denn niemand weiß was danach geschieht, oder ob es überhaupt ein DANACH gib?! Aber, wenn ich doch eine Idee in dem Bereich habe, dann sollte das Buch aber doch spannend sein! – Spannend, dramatisch, vielleicht düster. Oder man taucht in eine völlig andere Welt ein.

Das einzig spannende war, als Rick – der Hauptprotagonist – Selbstmord begangen hat.



Auch die Gesellschaft wird total schlecht dargestellt. Die Politik, das Geld, die Wirtschaft… Man verdiene nicht genug, alles ist manipulativ und nicht gerecht.

Rick scheint mit allem ein Problem zu haben, fällt in eine Depression und beendet schließlich sein Leben. Super! Er wechselt seine Arbeitsstellen wie seine Unterwäsche, ist mit nichts zufrieden, alles ist nicht so, wie er sich es vorgestellt hat.

Jetzt mal im Ernst?! Wenn man nicht gewillt ist, sich in die Gesellschaft einzufügen und Kompromisse zu finden, ja dann war es wohl gut, dass er sein Leben beendet hat. Nur nörgeln bringt nämlich nichts.. man muss sein Leben anpacken und nicht alles wollen, aber nichts dafür tun wollen.

Es kann auch sein, dass der Autor eine andere Absicht hatte, jedoch kam es bei mir so rüber. Demnach fand ich das Lesen auch mehr als anstrengend, mal noch vom Aufbau des Buches abgesehen.



Fazit:



Tja, was soll ich sagen. Wir haben definitiv nicht zusammengepasst. Soll ja bekanntlich auch mal vorkommen. Ich habe dem Buch noch 2 Sterne gegeben, da mir das Cover unheimlich gut gefällt und auch der Klappentext sehr gut geschrieben ist. Auch die Idee ist klasse.. aber die Umsetzung ein Fall für die Tonne. (Das mag hart klingen, aber das ist meine ehrliche Meinung)

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