Sonntag, 15. Januar 2017

Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

#4 Rezension zu "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" von Estelle Laure



Ich habe mir am Anfang unter diesem Titel etwas ganz anderes vorgestellt, jedoch war ich von dem Buch keinesfalls enttäuscht. Ganz im Gegenteil. 
Cover:

Das Cover wirkt auf mich sehr wild durch die verschieden großen Buchstaben und der kunterbunten Farben, und auf gewisse Art und Weise passt es auch zum Inhalt.
Es spielgelt eine Achterbahn der Gefühle wider. 

Inhalt:

Lucille musste mit ansehen wie ihr Vater durchdreht und ihre Mutter verletzt. Er wird eingewiesen, und urplötzlich ist auch die Mutter verschwunden. Keiner weiß wo sie ist und wann sie wieder kommt - ob sie überhaupt wiederkommt. Nun kümmert sich Lucille um sich und ihre kleine Schwester Wren. Lucille geht noch zur Schule (sie ist 17), aber da sie keinerlei Geld haben, muss Lucille sich einen Job suchen, denn auf gar keinen Fall darf sie ihre Schwester verlieren.
Sie wohnen in dem Haus, das damals ihrer Tante gehörte. Sie starb an Brustkrebs. 
Lucille versuchte händeringend, dass keiner von ihrer Situation etwas mitbekam, aber es schien nicht so ganz zu funktionieren, denn heimliche Helfer kauften für sie ein, machten den Garten und besorgten alles, was fehlen könnte. Es machte ihr Angst, denn wenn jemand Bescheid wusste, könnte jeden Moment das Jugendamt vor der Tür stehen und ihr Wren wegnehmen. Jeder in der Stadt wusste über ihren Vater Bescheid, aber auch über ihre Mutter?
Lucilles beste Freundin Eden und deren Zwillingsbruder Digby helfen den beiden so gut sie können. Doch eines Tages ist Lucille so überfordert mit allem, da sie zusätzlich noch in Digby verliebt ist, der aber eigentlich unerreichbar ist, und schmeißt beide von zu Hause raus. Eden war sauer auf sie, allerdings nicht wegen des Rausschmisses. 
Das Buch nimmt am Ende eine tragische Wendung, denn Eden fällt durch einen Unfall ins Koma und es ist nicht gewiss, ob sie jemals wieder aufwacht. Alles steht Kopf. 
Lucille und Wren nähern sich langsam wieder ihrem Vater, er will alles dafür tun, dass es seinen Mädchen gut geht. 

Was denkt ihr gibt es ein Happy End für alle? 

Fazit:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich am Anfang dachte, es wäre ein normaler Roman, doch dann habe ich gelesen, dass es unter die Kategorie Jugendbuch fällt. Hm.. ich würde es mein Kind nicht zu früh lesen lassen, da man einiges nicht verstehen könnte. Aber das muss jeder selbst wissen. es werden Fragen aufkommen wie: Wieso ist die Mutter weggegangen? Wieso sagt der Papa so böse Sachen? Denkt Papa dasselbe über uns? 
Ich finde das Buch sehr gut, es ließt sich sehr flüssig und ist auf eine gewisse Weise spannend geschrieben. Es ist eben nur eine andere Spannung, als bei einem Thriller. 


Ich kann das Buch wärmstens empfehlen! 

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