Dienstag, 24. Januar 2017

Stadt Land Mord



#21 Rezension zu "Stadt Land Mord" von Ann Granger





Das Buch hat mich positiv überrascht - ich kannte die Autorin vorher gar nicht, aber nun schaue ich mir noch andere Bücher von ihr an.

Cover:


Das Cover gefällt mir leider gar nicht - für mich ist es nicht ansprechend und ich würde im Laden auch nicht dazu greifen. Dennoch muss ich sagen, dass es super zum Inhalt des Buches passt. 
 
Inhalt/Meinung:



Der eingefleischte Stadtmensch Lucas Burton vermag dem idyllischen Landleben rein gar nichts abzugewinnen. Normalerweise würden ihn keine zehn Pferde zu einem verlassenen Gutshof mitten im Nirgendwo bringen, würde dort nicht ein lukratives Geschäft locken. Doch kaum angekommen, stolpert er über die Leiche eines jungen Mädchens. 
Als er fluchtartig den Tatort verlässt, macht er sich verdächtig, denn er wird gesehen, wie er sich im Inneren seines Wagens versteckt. Kein Wunder, dass er bald unerwünschten Besuch bekommt: Inspector Jessica Campbell hat den Mordfall übernommen.
Als die Ermittler am Tatort eintreffen, treffen Sie auf den alten Eli - dem Besitzer des Gutshofes. Im Laufe der Ermittlungen erfahren sie, dass Elis Zwillingsbruder Nathan vor vielen Jahren seine Eltern ermordet hat... auch Nathan ist tot. Es ist ein schwieriger Fall für Jessica, denn es gibt kaum Spuren. Nur Lackfarbe eines Silbernen Autos. Die Spur führt zu Lucas Burton, doch sie kommen nicht dazu mit ihm zu reden, denn sie finden ihn tot in seiner Garage. 

Durch ein Gespräch mit einem jungen Mann, der in das tote Mädchen verliebt war bekommt Jessica einen Tipp. Sie geht dem nach und stolpert dem Täter direkt in die Arme...

Ich finde das Buch tatsächlich richtig gut. Manchmal habe ich so meine Probleme mit Krimis, da sie mir nicht spannend genug sind - da bevorzuge ich lieber Thriller. Aber hier muss ich wirklich sagen, dass es leicht zu lesen ist und spannend ab dem ersten Kapitel. Zwischendurch zieht es sich mal ein wenig, aber das ist zu verkraften.

Die Kapitel sind teils sehr lang, was mich persönlich nicht unbedingt stört, dennoch mag ich kürzere Kapitel mehr. Aber ich glaube von der Handlung her wären hier kurze Kapitel gar nicht machbar gewesen - oder man hätte die Absätze, die hier verwendet wurden zu neuen Kapiteln gemacht, aber das hätte womöglich keine gute Wirkung mehr gehabt. 


Fazit:


Ein sehr gelungener Kriminalroman der Lust auf mehr macht...


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